Thomas Hoppe

Wachsmalerei

Das Buch von Thomas Hoppe wollte ich mir erst gar nicht bestellen, da es auf dem Cover ein Bild zeigt, dass an die „Maleisen-Enkaustik“ erinnert. Und das ist wie gesagt nicht so meins.

Weshalb ich es dann doch bestellt habe, weiss ich nicht mehr genau. Zum Glück habe ich es mir vom Titelbild nicht verderben lassen – denn abgesehen davon ist das Buch ist ein Volltreffer.

Ich war auf der Suche nach Erklärungen, weshalb die auf Dammarharz basierende Enkaustik vorwiegend in den USA und kaum in Europa verbreitet ist. Antworten darauf habe ich dann in erster Linie von Richard Frumess, dem Gründer von R&F Handmade Paints erhalten, der sich liebenswürdigerweise viel Zeit genommen hat, um mir meine Fragen zu beantworten.

Aus Sicht eines Restaurators

Thomas Hoppe ist Restaurator und setzt sich detailliert mit der Geschichte der Enkaustik von der Antike bis in die Neuzeit auseinander. Er präsentiert 29 internationale Künstler, die mit der Technik gearbeitet haben. Am bekanntesten sind sicher Jasper Johns, Arnold Böcklin und Edvard Munch. Die in USA dominierende Joanne Mattera, die ihrerseits in den 90er Jahren das erste Enkaustik Standardwerk in den USA geschrieben hat, und die Szene dort prägt wie keine andere, ist darin allerdings nicht vertreten.

Neben Angaben zur Verwendung von Bienenwachs und Werkzeugen, und der Herstellung von Farben gibt es auch Interessantes über den Umgang mit Wachskunstwerken aus der Sicht eines Restaurators zu lesen.

Thomas Hoppe

Wachsmalerei – Enkaustik, Grundlagen und Techniken

€ 29.95

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