Darüber, dass ich den Sumpfkalk liebe, habe ich schon berichtet. Darüber, dass er mich auch an den Rand der Verzweiflung bringen kann, noch nicht. Es begann mit einem ersten Durchgang, der mir eigentlich schon ganz gut gefiel. Aber eben, irgendetwas fehlte noch.

Es folgte Schicht um Schicht – und es wurde immer schlimmer.

So schlimm, dass ich zum Spachtel gegriffen und mich von einem grossen Teil des Sumpfkalkes auf dem Bild wieder verabschiedet habe. Übrig blieb nicht viel mehr als das:

Nach einer weiteren Stunde hatte ich eine Arbeit vor mir, die mir nichts mehr sagte, gar nichts. Wasser und Spachtel mussten her. Das Material machte selbst diese Tortur mit, gab sein Bestes und wandelte sich in so etwas wie einen Richter

– wohl damit ich es endlich in Ruhe lasse.